Konzept „ECOdolomites“

ECOdolomites 2014

Idee ist es, zwei grundlegenden Bedürfnisse und Ansprüche der heutigen Konsumgesellschaft auf den Punkt zu bringen. Und zwar geht es darum, pures Fahrvergnügen mit umweltfreundlicher Verantwortung zu kombinieren, und dies alles vor der atemberaubenden Bergkulisse der Dolomiten.

Die „Bleichen Berge“ sind seit dem 26. Juni 2009 in der Liste des Weltnaturerbes aufgrund ihrer seltenen Eleganz, Authentizität, geologischer und geomorphologischer Einzigartigkeit eingetragen. Im Rahmen des „ECOdolomites“-Wochenendes stehen der Schutz und die Aufwertung dieses wertvollen Naturguts im Vordergrund. Die zwei ladinischen Täler Gröden und Alta Badia haben es sich zur Aufgabe gemacht, konkrete und hauptsächlich umweltfreundliche Lösungen zu finden, um die Schönheit der Natur weiterhin zu erhalten. Damit das gängige Verkehrsproblem der Dolomitentäler und die daraus resultierende Naturbelastung auf nachhaltige Weise ein für alle Male umgangen werden kann, bietet sich der Einsatz der Elektromobilität an, welche interessante und vor allem zukunftsfähige Vorteile aufweist.

In diesem Sinne hat diese Veranstaltung wichtige Weichen für eine „saubere“ Zukunft gestellt. Dieser Meinung waren auch die Autonome Provinz Bozen-Südtirol sowie die „Stiftung Dolomiten UNESCO“, welche auch für die 2. Ausgabe von „ECOdolomites“ die Schirmherrschaft übernommen haben.

Die Zweifel bezüglich der Nutzung von Elektrofahrzeugen in alpinem Gelände wurden bereits im Rahmen der 1. Ausgabe im September 2011 ausgeräumt: es wurde der Energieverbrauch von 19 unterschiedlichen Fahrzeugen getestet und die Ergebnisse waren erstaunlich. Nachdem alle Elektroautomobile die ersten drei von vier Dolomitenpässen der Sellaronda problemlos bewältigt hatten, wiesen sie lediglich einen Durchschnittsverbrauch von ca. 30% auf. Dies kann dadurch erklärt werden, dass bei der Abwärtsfahrt, also beim Bremsen oder Ausrollen, der Rekuperationsmechanismus angeregt wird: Energie wird zurückgewonnen und in den Akkus gespeichert.

Auch heuer, am Samstag, den 12. September 2015, sollt Ihr, liebe Teilnehmer, die Möglichkeit haben, Eure Elektrofahrzeuge im Herzen des UNESCO-Weltnaturerbes zu testen. Herausforderung und zugleich Ziel ist es, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen um die über 70 km der Sellaronda zu bewältigen. Für die Messungen wird die Formel FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) angewandt.

In diesem Sinne: lassen wir die Wette beginnen! Möge der „Sauberste“ gewinnen…

Umweltfreundliche Vorteile der Elektromobilität im „Dolomiten“-Kontext:

Dank des technologischen Fortschritts weist die Elektromobilität interessante und besonders umweltschonenden Vorteile auf, welche ständig ausgearbeitet und weiterentwickelt werden. Entdecken Sie selbst welch großen Beitrag die Nutzung von Elektrofahrzeugen zur Erhaltung der wertvollen Dolomiten darstellt:

  • Was die Effizienz anbelangt, hat der Elektromotor, im Gegensatz zum Verbrennungsmotor, einen Wirkungsgrad von ca. 90%, da die Wärmeentwicklung viel geringer ist.
  • Elektromotoren sind nahezu geräuschlos unterwegs. Durch die Senkung der Lärmbelastung kann die Lebensqualität der Menschen und der Tiere deutlich verbessert werden.
  • Während des Fahrens sind Elektrofahrzeuge abgasfrei: sie emittieren weder CO2 noch andere Schadstoffe. Sie tragen somit zu einer wesentlichen Luftverbesserung bei. Die Gesamtemission von CO2 hängt jedoch vom Erzeugungsort des Stroms ab. Je ökologischer die Produktion abläuft und je intensiver erneuerbare Energien eingesetzt werden, desto mehr sinken die Emissionen und desto mehr steigt der nachhaltige Klimaschutzeffekt.

Video EcoDolomites – Edition 2014